Pflanzliches Arzneimittel bei Blasen- und Nierenbeckenentzündung
Birkenblätter (Folia Betulae)
Riesengoldrutenkraut (Herba Solidaginis gig.)
Hauhechelwurzel (Radix Ononidis spin.)
Schachtelhalmkraut (Herba Equiseti)
Anwendungsgebiete:
Zur Erhöhung der Harnmenge bei Katarrhen im Bereich von Niere und Blase; zur Vorbeugung von Harngrieß und Harnsteinbildung.
Verwendete Pflanzenbestandteile:
Birke: Blätter
Goldrutenkraut: blühende oberirdische Teile
Hauhechel: Wurzeln
Schachtelhalmkraut: Getrocknete grüne Sprossen
Pflanzeninhaltsstoffe:
Flavonoide (2-3 %, bes. Hyperosid, Quercitrin), Proanthocyanidine, Triterpene (Dammaranderivate), Monoterpenglucoside, Phenolcarbonsäuren, u.a. Kaffeesäure und Chlorogensäure, Ascorbinsäure (bis 0,5 %) und mineralische Bestandteile.
Wirkweise:
Fugacid Harnsäuretee N vereinigt die Eigenschaften verschiedener traditionell genutzter Heilpflanzen.
Birkenblätter wirken harntreibend, ohne die Nieren zu reizen. Goldrutenkraut und Schachtelhalmkraut treiben Wasser aus, ohne das der Elektrolythaushalt gestört wird. Bei Hauhechel wurde schon im Altertum von der Wasseraustreibende Wirkung berichtet.
Die Einzelbestandteile des Tees ergänzen sich somit wechselseitig bei der Erhöhung der Harnmenge und der Vorbeugung von Harngrieß und Harsteinbildung.
Fugacid® Harnsäuretee N
Wirkstoff: Birkenblätter, Riesengoldrutenkraut, Hauhechelwurzel,
Schachtelhalmkraut
Zusammensetzung:
Arzneilich wirksamer Bestandteil: 100 g Fugacid Harnsäuretee N enthalten: 25 g Birkenblätter, 15 g Riesengoldrutenkraut, 20 g Hauhechelwurzel,
20 g Schachtelhalmkraut.
Sonstige Bestandteile: Ringelblumenblüten ohne Kelch,
Pfefferminzblätter, Süßholzwurzel, Kornblumenblüten ohne Kelch.
Anwendungsgebiete: Zur Unterstützung bei der Therapie von Blasen- und Nierenbeckenkatarrhen.
Gegenanzeigen: Wasseransammlungen (Ödeme) infolge
eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit. Bei chronischen Nierenerkrankungen soll vor der Anwendung von Blasen- und Nierentee der Arzt befragt werden.
Nebenwirkungen: Bei Magenempfindlichkeit und bei Kindern können Übelkeit und Erbrechen auftreten.
Hinweis: Bei lang dauernder Anwendung oder bei
Überdosierung sind Leberschäden möglich (Hydrochinonvergiftung).
Wechselwirkungen: Der Tee soll nicht zusammen mit Mitteln gegeben werden, die zur Bildung eines sauren Harns führen.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung: 2 bis 3 Teelöffel voll Tee werden mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergossen, bedeckt etwa 15 Minuten ziehengelassen und dann durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet wird 3- bis 4 mal täglich 1 Tasse frisch
zubereiteter Tee zwischen den Mahlzeiten getrunken.
Darreichungsform und Packungsgrößen: 75 g Tee (N1)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Pharmazeutischer Unternehmer: MIT Gesundheit GmbH, 47533 Kleve
Postanschrift: Sabona Naturarzneimittel, Flutstr. 74, 47533 Kleve
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